Sonntag, 29. Januar 2012

Wie das alles weh tut..
Wisst ihr, es ist das leben..
Sie fühlt sich wie sushi, lebendig zerschnitten und auf den Servierteller gelegt
Langsam fliest das Gedankengift aus ihr heraus...Blut?
Sie schreit..ich bin ein Kugelfisch dick rund und giftig.
Fasst mich nicht an.ich steche euch!
Lasst mich verdammtnochmal in ruhe.
Verbluten, bis zum letzten Tropfen, bis zum ende.
Bitter?
Es tut doch gut.
Wie sie da liegt.
Zerstört!
Die Ärtze wissen nicht mehr weiter oder eher...und das denkt sie herausgefunden zu haben, 
sie wissen alles, jedes schmutzige detail eines so rein und unschuldig wirkenden Lebens..
Sie ist so unglaublich stark, hofft sie in dem Blick zu lesen, den ihr die Krankenschwester beim wechseln des Tropfs zukommen lässt.
Sobald die riesen Krankenhaus-schiebe-bett-freundliche-Tür klick gemacht hat steht sie auf..
Karl, so hat sie den tropfständer genannt der síe wirklich überall hin begleitet , zieht sie nun hinter sich her,
sie tappt richtung Badezimmer..der sperrliche raum den sie badezimmer nennen, darin befindet sich eine toilette und ein Waschbecken.Genug um die bekümmerliche existens für die sie sich selbst hält und als was sie sich sieht halbwegs auf standart zu halten.
Sie öffnet die Tür..überlegt wer zu erst über die Schwelle darf, Karl oder sie.
Mit einer Träne auf der Wange die ausdrückt wie schrecklich sie es findet das sie jetzt einfach so abhängig gemacht wurde von diesem gegenstand, es stock..es ist schwer, die Türschwelle ist ein hinderniss..
Sie steht im Bad aber Karl will einfach nicht sie rüttelt, und es klappt.
Sie steht im Bad, dass nun noch sperrlicher ist als vorher schon,der Spiegel lässt es zu das sie ihren Bauch anschauen kann, sie zieht ihren pulli hoch auch wenn er sehr dünn ist..
Sie starrt ihr Spiegelbild an, dieses Bild scheint so gestört, surreal.Wie ihr leben.







Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen